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Ehrenamtskoordination

 

28,8 Millionen Menschen in Deutschland engagieren sich in Vereinen, der Politik oder in gemeinnützigen Organisationen – fast 40 Prozent der Bevölkerung über 14 Jahre.
Was für eine beeindruckende Zahl!

 

Die Bereitschaft und das Interesse, sich zu engagieren, ist immer noch groß, aber es hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert. Das Ehrenamt heute ist ausgesprochen vielfältig, weniger zeitaufwendig und eher von kurzfristigem Engagement in Projekten geprägt und vor allem ist es selbstbestimmt. 

Gerade weil sich das Ehrenamt verändert hat, gewinnt Ehrenamtskoordination zunehmend an Bedeutung. Sie schafft die Voraussetzungen dafür, dass Menschen ihren Platz im Engagement finden, sich willkommen fühlen und ihre Zeit und Fähigkeiten sinnvoll einbringen können.

Was ist denn eigentlich Ehrenamtskoordination?

Ehrenamtskoordination sorgt dafür, dass aus Interesse Engagement werden kann – und aus Engagement eine gute Erfahrung.

Sie hilft dabei,

  • Menschen für Engagement zu gewinnen,
  • passende Aufgaben zu finden,
  • Ehrenamtliche gut zu begleiten,
  • Gemeinschaft zu stärken,
  • und Engagement langfristig zu ermöglichen.
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Warum lohnt sich das?

Ehrenamt verändert sich.

Menschen möchten sich engagieren. Gleichzeitig möchten sie wissen:

  • Was wird von mir erwartet?
  • Passt diese Aufgabe zu mir?
  • Kann ich mitgestalten?
  • Wer unterstützt mich?

Ehrenamtskoordination hilft dabei, auf diese Fragen gute Antworten zu geben.

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Aus Interesse wird ein Einstieg. Aus einzelnen Aufgaben wird ein gemeinsamer Weg.
Und Menschen laufen nicht einfach mit – sie finden ihren Platz.

Warum gerade jetzt?

Viele Aufgaben, die früher selbstverständlich von Hauptamtlichen übernommen wurden, werden heute gemeinsam mit Ehrenamtlichen gestaltet.

Das eröffnet neue Möglichkeiten – braucht aber auch neue Formen der Begleitung.

Ehrenamtskoordination sorgt dafür, dass Menschen Verantwortung übernehmen können, ohne allein gelassen zu werden.

Gerade in Regionalisierungs- und Veränderungsprozessen schafft sie Orientierung, Beteiligung und verlässliche Ansprechpersonen.

Schon gewusst?

Gerade wenn sich Strukturen verändern, wird umso wichtiger, was Menschen im Ehrenamt trägt.

Menschen bleiben selten im Ehrenamt, weil man sie braucht.

Sie bleiben, wenn sie erleben:

✔ Ich werde gesehen.

✔ Meine Aufgabe passt zu mir.

✔ Ich kann etwas bewegen.

✔ Ich gehöre dazu.

Das Engagement-Riesenrad
Wenn wir von Ehrenamtskoordination sprechen, stellt sich schnell die Frage:
Wo setzt sie im Alltag ganz konkret an?

Das Engagement-Riesenrad macht genau das sichtbar. Es beschreibt den Weg, den Menschen im Ehrenamt durchlaufen: von der ersten Begegnung bis zum wertschätzenden Abschied.

Menschen steigen ein, sammeln Erfahrungen, übernehmen Verantwortung, gestalten Gemeinschaft mit – und manchmal steigen sie auch wieder aus. Währenddessen kommen andere neu dazu.

Ehrenamt ist kein einzelner Moment, sondern ein Kreislauf.

Die acht B's beschreiben die wichtigsten Phasen dieses Weges und zeigen, an welchen Stellen Ehrenamtskoordination konkret unterstützen kann.

Denn gelingendes Ehrenamt entsteht selten zufällig.

Es wächst dort, wo Menschen gute Rahmenbedingungen, Beteiligung und Wertschätzung erleben.

 Zu unserem Zertifikatskurs 

FAQs

Eigentlich ja.

Nicht jede Gemeinde braucht eine eigene Stelle. Aber jede Gemeinde braucht Menschen, die bewusst Verantwortung für die Begleitung von Ehrenamtlichen übernehmen.

Ja und nein.

Sie schafft zunächst neue Aufmerksamkeit für das Thema Ehrenamt.

Langfristig entlastet sie aber, weil Zuständigkeiten klarer werden und Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt wird.

Nein.

Natürlich gehören Organisation und Absprachen dazu.

Im Kern geht es jedoch darum, Menschen gute Bedingungen für ihr Engagement zu ermöglichen.

Nein.

Ehrenamtskoordination beginnt oft mit kleinen Schritten.

Ein gutes Erstgespräch.

Eine klar beschriebene Aufgabe.

Eine feste Ansprechperson.

Ein ehrlich gemeintes Dankeschön.

Zum Beispiel wenn ...

  • immer dieselben Menschen gefragt werden,
  • neue Ehrenamtliche schwer Anschluss finden,
  • Zuständigkeiten unklar sind,
  • Engagement oft vom Zufall abhängt,
  • gute Ideen versanden.

Du musst den Weg nicht allein gehen

Wo steht ihr gerade?

Ehrenamtskoordination muss nicht perfekt sein. Sie muss zu deiner Gemeinde, deiner Einrichtung und den Menschen vor Ort passen. Deshalb lohnt sich ein kurzer Standortcheck.

Was läuft bereits gut?

Wo gibt es Entwicklungsmöglichkeiten?

Und welcher nächste Schritt wäre jetzt sinnvoll?

Oder weißt du schon, wohin die Reise gehen soll?

Du musst den Weg nicht allein gehen! Der Zertifikatskurs Ehrenamtskoordination gibt dir den kompletten Werkzeugkoffer an die Hand, um Schritt für Schritt Sicherheit und Selbstvertrauen zu gewinnen.

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