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Ehrenamts-Tipp: Arbeiten in kleinen Sprints

Viele Ehrenamtliche kennen das Gefühl: Es gibt unendlich viele Ideen, Aufgaben und Wünsche – und am Ende des Treffens bleibt trotzdem das Gefühl, nicht genug geschafft zu haben.

Ein einfacher Trick aus der Teamarbeit kann helfen: Arbeitet in zweiwöchigen Sprints.

Das bedeutet:
Statt eine lange To-do-Liste abzuarbeiten, legt ihr als Team für die nächsten zwei Wochen maximal drei Dinge fest, die wirklich wichtig sind. Nicht fünf. Nicht zehn. Sondern drei.

Zum Beispiel:

  • Neue Mitarbeitende für die nächste Aktion ansprechen
  • Den Gemeindebrief fertigstellen
  • Die Planung für den Ausflug abschließen 

Erst wenn diese drei Punkte erledigt sind, kommen neue hinzu.

Warum funktioniert das?

Unser Gehirn liebt Klarheit. Wenn ständig 20 offene Aufgaben um Aufmerksamkeit kämpfen, entsteht schnell Stress und das Gefühl, nie fertig zu werden. Wenige, klar benannte Ziele dagegen geben Orientierung und machen Fortschritte sichtbar. Das motiviert und sorgt für mehr Zufriedenheit im Team.

Praxisidee für die nächste Sitzung:
Nehmt euch am Ende eures Treffens fünf Minuten Zeit und beantwortet gemeinsam nur eine Frage:

Welche drei Dinge müssen bis zum nächsten Treffen wirklich erledigt sein?

Vielleicht überrascht euch, wie viel leichter und konzentrierter die Zusammenarbeit dadurch wird. Oft ist weniger tatsächlich mehr.

Simone
für das Kompetenzzentrum Ehrenamt

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