Ehrenamtliche wollen etwas Sinnvolles und Nützliches tun. Das ist zumindest eine der Grundannahmen rund um Freiwilligkeit, da ja Geld als Anreiz wegfällt. Die Studie hat ergeben, dass das Sinnempfinden der Engagierten höher ist, wenn ihre Eigenschaften, Interessen, Werte und Motivationen mit den Strukturen und Kulturen der jeweiligen Organisation zusammenpassen. Dies führt auch zu einer stärkeren Bindung und längerfristigem Engagement.
Gemeinden können viel dazu beitragen, ein in dieser Bedeutung passendes Ehrenamt zu ermöglichen. Das Interesse und die Fähigkeiten der Menschen sollten zur ehrenamtlichen Tätigkeit passen. Um neue Ehrenamtliche zu gewinnen, sollten z.B. alle Informationen rund um die Engagementmöglickeiten in der Gemeinde transparent sein und auch klar werden, welche Anliegen die Gemeinde damit verfolgt. Alles Elemente einer guten Ehrenamtskoordination.
Ein interessantes Ergebnis der Studie ist auch, dass Ehrenamt den Lebenssinn steigert, aber die Menschen dadurch nicht zwangsläufig zufriedener werden. Lebenssinn bewirkt aber, das Motivation und Verantwortung für eine übernommene Tätigkeit steigen. Also auch etwas, dass für Ehrenamtliche und Gemeinde positiv.
Wer sich für die Studie interessiert findet diese hier: Sinn im Ehrenamt – Engagierte sinnvoll koordinieren
Wer tiefer in die Ehrenamtskoordination einsteigen will, findet hier weitere Informationen und auch unsere Fortbildung zum Thema.
